Ein kleiner Stern – ein großer Moment

Ich lag früh am Morgen noch im Bett.
Der Tag hatte noch nicht begonnen, alles war still. Ich schaute in die Dunkelheit des Himmels hinaus, ohne etwas Bestimmtes zu erwarten.

Und dann entdeckte ich ihn.
Ein kleines, aber sehr klares Lichtlein.

Es war nichts Großes, nichts Spektakuläres. Und gerade deshalb konnte ich den Blick nicht von ihm lösen. Während alles um mich herum noch dunkel war, leuchtete dieser eine Punkt ruhig und unverrückbar. In mir wurde es still.

Ein Moment, der blieb

Ich verlor mich in seinem Licht, ohne zu merken, wie viel Zeit vergangen war. Doch ich spürte sofort, wie etwas Tiefes in mir zur Ruhe kam – ein Gefühl, getragen zu sein, gehalten zu werden. Es war, als würde mir leise zugeflüstert: „Du musst jetzt nichts tun. Du darfst einfach sein.“In diesem Moment wurde der Morgenstern für mich zu mehr als einem Himmelskörper. Er wurde zu einem inneren Bild, das mich seither begleitet.

In meinem Glauben verbinde ich dieses Licht mit Jesus Christus. Nicht als Erklärung, nicht als Konzept – sondern als Beziehung. Als stille Nähe. Als jemand, der bleibt, auch wenn ich selbst noch suche.

Was sich in mir verändert hat

Dieser Moment hat etwas in mir aufgerührt.
Ich begann zu verstehen, dass wir oft zuerst zum Vertrauen aufgefordert sind, bevor die Lösung sichtbar wird. Und dass ein einziger Lichtpunkt ausreichen kann, um Hoffnung zu wecken.

Seitdem erinnere ich mich immer wieder daran, besonders dann, wenn mein eigener Weg unklar wird. Ich muss nicht alles sehen. Ich darf Schritt für Schritt gehen.

Wie daraus mein Coaching gewachsen ist

Viele Frauen, die zu mir ins Coaching kommen, befinden sich innerlich genau in dieser Zeit:
zwischen Nacht und Tag. Zwischen dem, was nicht mehr passt, und dem, was noch wachsen darf.

Mein Coaching ist nicht auf schnelle Antworten ausgerichtet. Es ist ein Raum, in dem du ankommen darfst – ein Ort, an dem dein eigenes inneres Licht behutsam, in deinem Tempo und nachhaltig wieder sichtbar werden kann. Hier geht es nicht um kurzfristige Lösungen, sondern darum, dass du gestärkt, klar und selbstbewusst deinen eigenen Weg gehen kannst.

Ein leiser Neubeginn

Der Morgenstern verschwindet, wenn der Tag anbricht.
Doch das, was er ankündigt, bleibt.

Für mich ist er bis heute eine Erinnerung daran, dass Gott oft schon wirkt, bevor wir es erkennen.
Und dass wir nicht allein sind – auch dann nicht, wenn es sich so anfühlt.

Manchmal beginnt alles mit einem kleinen, klaren Lichtlein.

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